Goodbye Südtirol
We, Philipp and Alex, are (almost) done with our studies, so we take this opportunity to spend a gap-year in Australia, also because in South Tyrol nothing is gonna change anyways. On this blog we are gonna record our impressions and give some hints of how to survive in down under for you - for us - for them - for everbody. Cheers
29.10.11
Die Queen in Perth
29.09.11
Ein Nachtrag geht noch
Die Redaktion hat sich nicht aufgelöst. Sollte jemandem dieser Gedanke gekommen sein, dem ist nicht so. Wir waren in letzter Zeit ziemlich „busy“. Haben gearbeitet, sind weitergereist, haben bei einer Boot Regatta teilgenommen, waren mehr oder weniger surfen und noch vieles mehr...
Aber alles der Reihe nach. In Darwin haben wir unseren ersten Job angenommen. Wir haben für einige wenige Tage einem Unternehmer mit unserer Manneskraft ausgeholfen und sein Boot auf Vordermann gebracht. Das verdiente Geld wurde Großteils in die Reisekasse gesteckt und einen winzig kleinen Teil haben wir für richtiges Bier ausgegeben. Kurz darauf sind wir dann aufgebrochen um neue Gebiete in Australien zu entdecken. Und wie auch schon auf den vorherigen Fahrten haben wir auch dieses Mal wieder jemanden mitgenommen. Unser Wunsch war es ja ein Mädchen bei uns zu haben. Naja, daran sind wir kläglich gescheitert. Ein angehender Autor aus Manchester/England leistet uns mittlerweile Gesellschaft. Nichts desto trotz war/ist die Reise ziemlich aufregend und interessant.
Um von Darwin nach Broome zu kommen, mussten wir die Grenze zwischen Northern Territory und Western Australia passieren. Wie auch schon an vorherigen Grenzen wurde darauf hingewiesen, dass man sich allen Obsts, Gemüse, Pflanzen und Tieren entledigen muss. Dies ist eine Vorbeugeaktion um keine Krankheitserreger in den neuen Staat zu verschleppen. Lediglich dieses Mal wurden wir auch wirklich kontrolliert. Wir hatten zur Vorbeugung sicherheitshalber schon die wichtigsten Lebensmittel ordentlich versteckt und konnten somit mit ruhigem Gewissen zur Durchsuchung antreten. Doch mit dem ruhigen Gewissen war es schnell vorbei, denn wer konnte wissen, dass Zwiebeln zum Gemüse zählen!? Außerdem hatten wir ganz vergessen, dass wir einen 6 kg schweren Sack mit Kartoffeln hinter unserer 2ten Autobatterie aufbewahrt hatten. Die Äpfel hingegen haben wir schnell noch verspeist. Keiner wusste aber in der Folge was jetzt passieren würde. Zur Absicherung und aus der Not heraus, haben wir den Engländer (Aaron) zum Schweigen verdonnert und versucht unseren Charme bei der Politesse spielen zu lassen. Es war ein kläglicher Versuch. Aber er hat trotzdem funktioniert. Wir durften unseren Weg, ohne auf irgendeine Weise bestraft zu werden, fortsetzen. Jedoch nicht ohne, die Kartoffeln wieder unauffällig im Van zu verstauen.
In Western Australia angekommen, haben wir in Kununurra das erste Mal übernachtet und wurden promt vom hiesigen Ranger(in) geweckt. Und da wir letztens ja so überragenden Erfolg mit der Charmetour gehabt hatten, haben wir es gleich ein zweites Mal probiert. Und wieder mit Erfolg. Um ehrlich zu sein, hab ich immer noch keine richtige Ahnung , wie man seinen Charme spielen lässt und was es ausgemacht hat, dass wir noch nie bestraft wurden. Ich tendiere stark zu Mitleid, aber so lange es funktioniert, werden wir es weiter auf so bescheuerte Art und Weise weiterversuchen, wie die letzten Male auch schon. Hoffentlich mit dem gleichen Ergebnis.
Ansonsten haben wir in Kununurra noch unsere ersten Fische gefangen, gegrillt und verspeist. Auf dem Weg nach Broome haben wir einen Abstecher nach Derby gewagt. Dort gab es einen rieseigen Baum zu bestaunen, welcher als Gefängnis gedient hatte. Des Weiteren haben wir versucht „horizontale Wasserfälle“ zu erspähen. Diese wurden in verschiedensten Broschüren in den höchsten Tönen gelobt, blieben für uns aber unsichtbar.
Irgendwann sind wir dann auch in Broome angekommen. Gleich am ersten Tag konnten wir bei einer Boot Race Regatta teilnehmen. Diese Regatta war ein Rennen zwischen mehreren Teams, wobei immer vier gegeneinander starteten. Ein Boot bestand aus 18 Leuten. 16 mussten rudern, einer steuern und einer die Trommel im Rhythmus für die Ruderer schlagen. Wir haben uns zur Überraschung aller, ziemlich gut geschlagen. Gewonnen haben wir zwar nicht, wollten wir ja auch nicht, aber tolle Erfahrung gesammelt. Des Weiteren haben wir ein Speedcar Race besucht, wo uns das Trommelfell ein ums andere Mal geplatzt ist. Und Morgens waren wir surfen. Mehr oder weniger. Wir haben es jedenfalls versucht und unser Bestes gegeben. Zum Schluss sind wir dann auch mehr oder weniger oft auf dem Brett gestanden.
Surfen macht unheimlich viel spaß, aber man bekommt auch irre schnell einen Muskelkater an Stellen, an denen man gar nicht wusste, dass Muskelpartien vorhanden sind. Zum Beispiel auch an den Fingerkuppen, sodass ich die Berichterstattung hiermit beenden muss! ;-)
03.09.11
FOZ: van
02.09.11
Nachtrag II
Zurück aus dem Outback, heißt auch zurück in die Zivilisation mit Trinkwasser, Schatten, Duschen und ohne rotem Sand. Wenn mich einer vor geraumer Zeit gefragt hätte, was für mich wichtig ist, dann wären die eben erwähnten Vorzüge der Zivilisation sicher nicht dabei gewesen. Aber man gewöhnt sich hier, oder vielmehr muss man sich hier daran gewöhnen, mit dem Nötigsten aus zu kommen. Wenn man das dann auch schafft, kann das unheimlich viele schöne Momente mit sich bringen.
Um einiges interessanter gestaltete sich das Abenteuer Litchfield Nationalpark. Er ist bei Touristen nicht so bekannt, aber die Einheimischen schwören auf ihn. Hier verbrachten wir mehr Zeit als geplant, aber die einzigartige Umwelt, mit ihren atemberaubenden Wasserfällen zog uns in ihren Bann. Und zugegeben die Mädchen die wir dort getroffen und die für uns täglich am Morgen Brot gepackt haben trugen auch ihren Teil dazu bei.
cu
(das mit den Fählern gilt weiterhin)
21.08.11
Nachtrag
12.08.11
FOZ: backpacker
die vorstellung von leuten die mit ihrem rucksack durch die strassen wandern, ist jedoch total fehl am platz. das leben eines backpackers sollte und darf man sich nicht so vorstellen. ein gewoehnlicher backpacker lebt in einem van. zumeist teilt er sich den mit noch anderen artgenossen. sein tag beginnt relativ frueh, weil er sich noch vor der taeglichen kontrolle des hiesigen rangers verdruecken muss. denn campieren in einem camping ist in australien teuer und so wird meistens in seitenstrassen, auf parkplaetzen oder in der naehe von verlassenen gebieten uebernachtet. was natuerlich verboten ist. wer erwischt wird, kann zuerst lediglich mit einer abmahnung, spaeter aber auch mit saftigen strafen rechnen. dannach gibt es ein deftiges fruehstueck mit milch und (den billigsten) cornflakes. meist noch mit etwas zucker vermischt um der bruehe geschmack zu verleihen, aber auch damit man so richtig gestaerkt in den tag starten kann. alsdann machen sich die meisten auch schon auf den weg an den strand oder an die lagune, je nach den oertlichen begebenheiten. die seltensten beginnen morgens zu arbeiten, denn die australier geniessen den schlaf am morgen - was backpacker auch gerne machen wuerden, aber eben nicht koennen -. die arbeit beginnt meistens erst nach dem mittagessen. die arbeitsplaetze koennen dabei nicht unterschiedlicher sein. sie reichen von verkauefer, reinigungskraeft, kellner bis hin zum fabrikarbeiter. die arbeitszeiten sind flexibel und enden meist gerade vor der ausgehzeit. gerade rechtzeitig, dass man sich noch in oeffentlichen duschen und toiletten fuer den abend zurechtmachen kann, mit den freunden an oeffentlichen barbeques grillen und billiges goon geniessen kann und schlussendlich noch zur naechstbesten party starten kann. wo das kuehle bier dann, und wen wunderts, von einem anderen backpacker serviert wird.
