australien; cairns - australien; unendliche weiten, riesige entfernungen, aber dennoch voll von backpackern. in australien leben circa 21 mio. menschen, 23 mio. wildschweine, aber dennoch hauchen in den meisten gegenden die backpacker den strassen leben ein.
die vorstellung von leuten die mit ihrem rucksack durch die strassen wandern, ist jedoch total fehl am platz. das leben eines backpackers sollte und darf man sich nicht so vorstellen. ein gewoehnlicher backpacker lebt in einem van. zumeist teilt er sich den mit noch anderen artgenossen. sein tag beginnt relativ frueh, weil er sich noch vor der taeglichen kontrolle des hiesigen rangers verdruecken muss. denn campieren in einem camping ist in australien teuer und so wird meistens in seitenstrassen, auf parkplaetzen oder in der naehe von verlassenen gebieten uebernachtet. was natuerlich verboten ist. wer erwischt wird, kann zuerst lediglich mit einer abmahnung, spaeter aber auch mit saftigen strafen rechnen. dannach gibt es ein deftiges fruehstueck mit milch und (den billigsten) cornflakes. meist noch mit etwas zucker vermischt um der bruehe geschmack zu verleihen, aber auch damit man so richtig gestaerkt in den tag starten kann. alsdann machen sich die meisten auch schon auf den weg an den strand oder an die lagune, je nach den oertlichen begebenheiten. die seltensten beginnen morgens zu arbeiten, denn die australier geniessen den schlaf am morgen - was backpacker auch gerne machen wuerden, aber eben nicht koennen -. die arbeit beginnt meistens erst nach dem mittagessen. die arbeitsplaetze koennen dabei nicht unterschiedlicher sein. sie reichen von verkauefer, reinigungskraeft, kellner bis hin zum fabrikarbeiter. die arbeitszeiten sind flexibel und enden meist gerade vor der ausgehzeit. gerade rechtzeitig, dass man sich noch in oeffentlichen duschen und toiletten fuer den abend zurechtmachen kann, mit den freunden an oeffentlichen barbeques grillen und billiges goon geniessen kann und schlussendlich noch zur naechstbesten party starten kann. wo das kuehle bier dann, und wen wunderts, von einem anderen backpacker serviert wird.
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